Wasser³ von Steffen Ottow
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Wasser³
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Was ich wollte war einfach: einen schönen, kleinen, leisen PC, direkt neben mir auf dem Schreibtisch. Leider hat diese Vorstellung einige Widersprüche in sich richtig kleine Computergehäuse gibt es zwar zu kaufen, aber schön sind die nicht. Leise und Luftkühlung passt irgendwie auch nicht zusammen. Also war schnell klar, dass ich ein individuelles, selbstgebautes Gehäuse wollte und der Rechner sollte wassergekühlt sein, damit man (fast) nicht hört. Für die Funktion eines Fileservers braucht es keine Megaherzboliden, daher entschied ich mich, auch der Größe wegen, für ein VIA Epia M100000. 1GHz sollte auch noch ausreichen, um ab und zu mal ein Video zu gucken.
Da ich die meisten Teile der Wasserkühlung noch von einem nie zu Ende gebrachten, anderen Projekt liegen hatte, musste ich das Gehäuse quasi um diese Komponenten drum herum bauen. Da ich schon lange ein Auge auf den Aquatube von Aquacomputer geworfen hatte, wollte ich diesen als Schmuckstück, Hingucker, Gimmick oder wie auch immer in meinen kleinen Computer integrieren. Nachdem ich zweidimensionale Scherenschnitte aller zu verbauenden Komponenten gemacht hatte, konnte ich Form und Größe des Gehäuses bestimmen ein Würfel mit 20cm Kantenlänge.
Ich schickte also die Bestellungen raus und machte mich an die Materialbeschaffung. Bei einem ansässigen Schlosser wurde ich fündig und ließ mir silberfarben eloxiertes Aluminium verkaufen. Zum einem ist dieses, dank der Beschichtung, kratzfester und sieht zum anderen auch noch besser aus als unbehandeltes Aluminium.
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