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Leiser und sparsamer Fileserver mit Multimedia Ambitionen.
Zielsetzung:
- Fileserver (mind. 200 GB)
- Internetterminal
- Abspielen von MP3, Fotos und Videos
- Dockingstation für MP3-Player
- Win XP Pro
- Möglichst leise
- Möglichst stromsparend (Idle ca. 30 W)
- Kompakt, max. Hifi-Maße
Hardware Komponenten:
- Gehäuse: Silverstone "LC-19" (200,-
EUR)
- Mainboard: Commell "LV-668" (168,-
EUR)
- CPU: AMD "GeodeNX 1500 (6W, 114,-
EUR)
- CPU Kühler: JAC334A (25,- EUR)
- CPU Lüfter: Pabst "612/FL" (12,-
EUR)
- RAM: Infineon DDR-400 512MB (59,- EUR)
- DVD Brenner: Samsung "SN-S082D"
(64,- EUR)
Leider nicht zu empfehlen, da die Frontblende nicht passgenau ist!
- Festplatte: Samsung "SP2504C"
- Netzteil: Morex 80W
Das von Silverstone mitgelieferte Netzteil verursachte bei mir ein Fiepen auf dem Board!
(Anmerkung
von zedriq: Leider wiesen einige der ersten ausgelieferten
Silverstone "LC19" Fehler in punkto DC-DC Wandler auf, was
aber bei Silverstone schnell erkannt wurde. Käufer des Silverstone
"LC19" können bei Silverstone Germany Netzteil und DC-DC
Wandler tauschen, insofern beim Case im Betrieb og. Fiepen auftritt.
Genaueres dazu ist im Silverstone
"LC19" Review nachzulesen!)
So schön leer sollte das Gehäuse nur nach dem auspacken aussehen. Auf an die Arbeit.

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Das erste Problem hatte ich mit dem Einbau des Samsung Brenners. Die Frontblende sitz einfach zu weit oben um reibungslos im dafür vorhergesehen Schacht im LC19 zu
verschwinden. Abhilfe hat hier nur der Dremel geschafft. Nachdem ca. 3 mm der Oberkante abgeschliffen waren, gab es das erlösende klacken vom Einrastmechanismus. Bei der nächsten Gelegenheit muss ich den Schliff noch einmal gerade nachziehen, da er Freihändig nicht besonders gerade geworden
ist.
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Direkt nach dem ersten Start, schnell ein USB-Floppy drangehängt und mittels HUTIL,
welches auf der Samsung
Webseite zu finden ist, das Automatic Acoustic Management der Festplatte auf Quiet gestellt. Dadurch wird eine
deutliche Verringerung der Lautstärke erreicht und eine ohnehin schon leise Platte wird flüsterleise.
Den Versuch den GeodeNX Prozessor rein passiv zu kühlen, habe ich trotz des wuchtigen Vortex Kühlkörpers schnell abgebrochen. Die Temperaturen bewegten sich bei offenem Gehäuse zwischen 50° (Idle) und 60° (75% Last). Da das System später in einem Hifi-Rack unterkommen soll, in dem deutlich geringere Zirkulation herrscht, gab es nur noch die Möglichkeit eines Gehäuselüfters oder einer aktiven CPU-Kühlung.
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Einen wirklich leisen Gehäuselüfter zu verbauen, gestaltet sich jedoch als schwierig, da die Gehäusehöhe von gerade mal 6 cm, nicht allzu viele Möglichkeiten zulässt. Direkt über dem Mainboard lässt sich nur ein 60x60 Lüfter mit einer Höhe von max. 15 mm verbauen (Habe es mit dem Pabst 612/FL;19 m³/h getestet). Temperatur (CPU) ist dann bei ca. 45° (Idle). Ein 80er Lüfter, im
momentan ungenutzten Raum für eine mögliche PCI-Karte, brachte leider auch keine besseren Ergebnisse.
Also musste doch ein aktive CPU-Kühlung her. Damit gab es schon die nächste Schwierigkeit. Wo bekommt man einen passenden (max. 3,5 cm Höhe) und dabei noch leisen CPU-Kühler her?! Die einzige mir bekannte Möglichkeit war der Kühler JAC334A von Spectra, der eigentlich den NX1750 kühlen soll. Dieser macht jedoch soviel radau, das er direkt gegen den bereits erwähnten nahezu lautlosen Pabst 612/FL getauscht wurde. Dieser passt auf und zu dem Kühlkörper als sei er dafür Entwickelt worden. Einzig für die Befestigung benötigt man etwas längere Schrauben als die vorhandenen. Kleine Blechschrauben lösten dieses Problem jedoch binnen Sekunden. Damit der Pabst-Lüfter später auch z.B. mit Speedfan regelbar ist, habe ich den 5 ¼“-Stromstecker gegen einen 3 Poligen ersetzt und auf dem Mainboard aufgesteckt.
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