Mappit A4F
Heute haben wir uns den "Mappit A4F" einmal genauer angesehen. Dazu bedanken wir uns erst einmal beim Hersteller, dem Ingenieurbüro Schneider, die uns den A4F zum Testen zur Verfügung gestellt haben.
In den letzten Jahren sind Computergehäuse immer auffälliger geworden, weil sie sich auf der einen Seite immer durch neuere und ansprechendere Designs von den "einheitsgrauen" Computern absetzen sollten.
Auf der anderen Seite allerdings hat auch die Lärmbelastung durch Computer in den letzten Jahren stark zugenommen, und damit auch wieder die Auffälligkeit.
Viele wünschen sich einen Computer, der einfach nur still und unbemerkt seinen Dienst verrichtet ohne aufzufallen. An genau diese Zielgruppe richtet sich der Mappit A4F unter anderem.
Beim Mappit A4F handelt es sich um ein komplett lüfterloses System. Das klingt zunächst sehr positiv in PC-Lärm-geplagten Ohren, da Lüfterlärm die Hauptlärmquelle in heutigen PC's ist, gefolgt von schnell drehenden Festplatten.
Schließlich führt es aber zu der Frage, wie denn nun die Wärme aus dem Gehäuse geführt wird. Zu diesem Zweck hat der Mappit A4F große Aluminium-Kühlrippen an beiden Seiten des Gehäuses. Durch die Rippen erhalten die Kühlkörper an den Seiten eine besonders große Oberfläche im Vergleich zu einem einfachen Aluminiumblock, was sich sehr günstig auf die Wärmeableitung auswirkt.
Doch bevor wir uns den A4F von innen ansehen, möchte ich noch ein wenig auf das Äußere des A4F eingehen.
Der A4F kommt in einem komplett geschlossenen Gehäuse, was bedeutet, das keinerlei Öffnungen im Gehäuse zu finden sind. Die meisten heutigen Computer haben große Öffnungen um im Gehäuse einen Luftstrom zu erzeugen. Damit qualifiziert sich der Mappit für den Einsatz in extrem staubigen Umgebungen, wie sie zum Beispiel in der Industrie vorzufinden sind.
Copyright © by EPIAcenter, die Mini-ITX Profis (Alle Rechte vorbehalten.) Publiziert am: 2003-07-29 (18005 mal gelesen) [ Zurück ] |